Jubiläumsfest im Kindergarten!

Der evangelische Kindergarten wurde 25 Jahre alt

„25 Jahre das sind 9125 Tage“, sagte die Leiterin des Kindergartens Frau Petra Schmidt. „Das ist ganz schön alt.“
Das sorgte für Lacher bei den Kindern und auch bei den Eltern und Erzieherinnen. Ja das ist richtig alt.
Gleich am ersten dieser 9125 Tage gab es einen Wasserrohrbruch und wir hatten im Eingangsbereich einen Wasserfall, der direkt aus der Decke zu kommen schien. Alles rannte mit Eimern und Wischmop, die Kinder hatten ihre helle Freude am Geschehen.
Viele Feste und Feiern, Ausflüge und Projekte folgten in den Jahren. Faschings- und Weihnachtslieder wurden mit Inbrunst geschmettert, Sommerfeste und Flohmärkte organisiertund durchgeführt. Es gab und gibt die bunte Brotzeit die der Elternbeirat etwa viermal im Jahr organisiert und von den Kindern und dem Personal mit großem Genuss verputzt wird. Der Musikgarten erfreut sich großer Beliebtheit bei den Kindern und auch die Sprachförderung hat seit 20 Jahren ihren festen Platz. Viel ist passiert in dieser langen Zeit, viel wurde angestoßen und ausprobiert, wie die Einzelintegration von Kindern mit Behinderung oder die von Behinderung bedroht sind.
Das würdigte Herr Pfr. Keller in seiner Predigt in dem kleinen Gottesdienst mit dem die Feier begann.
„Ihr führt den Beruf mit Liebe aus“, sagte er. „Es ist eine schöne, aber auch sehr anstrengende Aufgabe. Selbst bei akuten Notfällen haben die Frauen immer eine Lösung parat. Dank Euch hat unser Kindergarten einen sehr guten Ruf.“
Oberbürgermeister Gotz ging auf den Erzieher*innenmangel ein, der die Betreuung zunehmend schwieriger macht. „Aber noch herrscht Stabilität im evangelischen Kindergarten“, sagte er. „Das ist wichtig für das Vertrauen in das Haus und es behält hoffentlich seine Lebendigkeit“, die er mit Blick auf die fröhlichen Kinder spüre.
Nach dem offiziellen Teil gab es Gegrilltes mit Salat. Auch Kaffee und viele leckere Kuchen luden zum Schlemmen ein. Für die Kinder gab es eine Tombola und spannende Spiel- und Bastelstationen.
Alle Erlöse kommen wieder den Kindern zugute. „Das sehr beliebte aber in die Jahre gekommene Bällchen Bad wird davon ersetzt werden“, erklärte Frau Schmidt. „Darauf freuen sich unsere derzeit 65 Kinder sehr. Ansonsten freuen sich meine 15 Mitarbeiterinnen und ich auf die nächsten 25 Jahre und vielleicht bekommen wir ja auch einmal einen männlichen Erzieher, wer weiß.“
geschrieben von Angelika D. Mühlbichler